DIE „VORHANG AUF!“ – TOUR

1989/2019 EINE GRENZWERTIGE REISE ZU DEN SOLL-BRUCHSTELLEN EUROPAS

Das Projekt von Mario Lang scheint vielleicht auf den ersten Blick nicht außergewöhnlich, doch nach 30 Jahren hat sich auch entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs viel getan. Teile davon sind heute stark befahrene Pendlerrouten oder gut besuchte Touristentouren. Mit dem Mitte 2015 aufflammenden Flüchtingsstrom aus Syrien, ist das Thema um Zaun, Mauer, Reisefreiheit und Grenze wieder in das Zentrum des politischen und gesellschaftlichen Denkens und Agierens gerückt. Paradoxerweiser wurde es dort erstmals wieder negativ besetzt, wo der Fall des Eisernen Vorhangs vor rund 30 Jahren seinen Anfang nahm – in Ungarn.

Hinter der Idee nur mit einem Rad und einer Kamera bewaffnet die alte neue Grenze auf Augenhöhe mit den Menschen abzufahren steht weniger eine nostalgische Sozialromantik als das Statement das grenzenlose Europa mit positiver Energie wieder aufzuladen.

PROJEKT

Rund dreißig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs begibt sich der Wiener Fotograf MARIO LANG mit seinem Faltrad auf eine Spurensuche, die ihn quer durch Europa führt. Er reist entlang der Strecke des ehemaligen Eisernen Vorhangs: vom Nordmeer/Barentssee bis zum Schwarzenmeer im Süden. Dabei hält er mit seiner Kamera und seinen Sinnen die Stimmungen der Menschen und des Grenzgebiets fest. Nach der Reise tourt Lang wieder durch Europa und zwar mit seinen Fotos und Erlebnissen im Gepäck, die er in Form von Ausstellungen und Vorträgen präsentieren wird.

 

GESUCHT

Um dieses ambitionierte Reiseprojekt zu realisieren, braucht es Partnerschaften in Form von Kooperationen.

 

GEBOTEN

Je nach Art der Unterstützung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Gegenleistung, wie Logoplatzierung, redaktionelle Erwähnung im Rahmen des geplanten Blogs, Instagram-Auftritts, Nennung im geplanten Reise-Kalender und -Fotoband, Präsentation von Info – und Werbematerialien bei den diversen Ausstellungen und Vorträgen in In- und Ausland.

 

PRESSE- und ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Ab Reisestart regelmäßiges Pflegen der Social Media Auftritte

Gesundheits- und Freizeitressorts von Print- und Elektronischen Medien

Fahrradzeitungen, Reisezeitschriften, Umweltzeitschriften, Fotozeitschriften, …

Medienarbeit im Ausland

Der Reisende MARIO LANG ist nicht nur ein gefragter Fotograf, er ist auch ein leidenschaftlicher Sänger, Radiomoderator, Musikkritiker, Koch und der erste Schrebergarten-Punk Wiens. Außerdem kann er auf langjährige Erfahrungen als Reisereporter vertrauen.

 

Zeit- und Streckenplan 2016-2018

zwei Teilstrecken wurden bereits 2015 abgefahren:

  • Travemünde – Swinemünde
  • Danzig – Riga
  • 2016 Wien – Schwarzes Meer
  • 2016 St. Petersburg – Riga
  • 2016 Mauerradweg
  • 2017 Kirkenes – Helsinki
  • 2017 Danzig – Swinemünde
  • 2018 Travemünde – Bratislava

 

Ende 2018

Erscheinen des Reisekalenders 2019

 

Anfang 2019

Erscheinung des Reisebildbandes

Start der Ausstellungs- und Vortragstour durch Europa

 

Herbst 2019

Eisernen Vorhang Musikfestival am Dreiländereck A-H-SK

 

Mehrwert: das ideelle Ziel – Nachhaltigkeit

Dieses Projekt erfüllt die drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft :

  • Europa verbinden
  • 30 Jahre Eiserner Vorhang – Mauerfall
  • Botschafter Wiens
  • Grenzenlos?/Verbinden
  • Ökologisch Reisen – Grünes Band
  • Bewegung, Sport, Gesundheit

Das Grüne Band Europa (European Green Belt) ist eine Naturschutzinitiative, bei dem der durch den Kalten Krieg entstandene, weitgehend naturnah belassene Grenzstreifen quer durch Europa erhalten werden soll. Dieses „Grüne Band“ hat eine Gesamtlänge von über 12500 km und reicht dabei vom Eismeer im Norden Norwegens bis zum Schwarzen Meer an der Grenze zur Türkei, wobei es durch 24 europäische Staaten verläuft. Schirmherr des Grünen Bands Europa ist die Weltnaturschutzunion (World Conservation Union – kurz IUCN).

 

Historischer Abriss

Vom Nordmeer/Barentssee bis zum Schwarzenmeer trennte der Eiserne Vorhang Europa! Die dahinterliegenden Hauptstädte Mittel- und Osteuropas, wie Warschau, Berlin, Prag, Wien, Bratislava, Budapest, Zagreb, Laibach, Belgrad, Bukarest und Sofia entwickelten sich in den letzten 30 Jahren zu Metropolen, die die neue Identität Europas prägen.

Mit dem Abbau der Grenzanlagen entlang des Eisernen Vorhangs wurde von Ungarn ab Mai 1989 begonnen. Am 27. Juni kam es in der Nähe von Sopron zu einem historischen Moment, die Außenminister Ungarns und Österreichs, Gyula Horn und Alois Mock, schnitten symbolisch den Stacheldraht durch. Damit fiel vor aller Welt der „Eiserne Vorhang“ in Europa.

Das Paneuropäischen Picknick mit der symbolischen Öffnung eines Grenztors zwischen Österreich und Ungarn am 19. August 1989 mit Zustimmung beider Regierungen galt als erste „offizielle“ Öffnung des Eisernen Vorhangs.

  • September 1989 : Grenzöffnung Ungarns
  • Oktober 1989 wurde die Republik Ungarn ausgerufen.
  • 9. November 1989 Fall der Berliner Mauer
  • 1989 erste freie Wahlen in der Sowjetunion
  • Dezember 1989 : Im Zuge der so genannten Samtenen Revolution wurde die Tschechoslowakische Föderative Republik gegründet
  • 1989 wird die Republik Polen ausgerufen.
  • 1990 wurde mit den ersten freien Wahlen die Republik Bulgarien eingeleitet.
  • Winter 1989/90: In Rumänien wurde nach einem gewaltsamen Aufstand gegen das kommunistische Regime im eine parlamentarische Demokratie errichtet.
  • Am 3. Oktober 1990 erfolgte die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten.
  • Augustputsch 1991: die UdSSR zerfiel in Einzelstaaten – die Landkarte Europas wurde neu gezeichnet.
  • Jahreswechsel 1992/1993: Trennung der Tschechoslowakei in Tschechische Republik und Slowakei

  • 1991 Beginn der Jugoslawienkriege infolge Zerfall Jugoslawiens
  • 1991 erklärten sich Slowenien, Kroatien und Mazedonien unabhängig
  • 21. November 1995 Friedensvertrag von Dayton: Bosnien und Herzegowina wurde dadurch zu einem föderativen Staat mit zwei Entitäten.
  • 2006 Unabhängigkeit Montenegro
  • 2008 Unabhängigkeitserklärung Kosovos
  • Serbien ist heute der größte Teilstaat des ehemaligen Jugoslawiens