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Flucht, Kampfgefieder und die Hölle von Cardiff


3. Tag: Mittwoch, 11. 4.

Blaenavon – Caerphilly Castle – Cardiff

Burgen statt Bergwerksromantik, wir verlassen die Stadt bevor sich eine Depression festsetzt. Die Witterung bleibt düster, foggy and rainy all the day! Also Caerphilly-Castle, eine Burg mit allem Drum-Und-Dran: harter Kern, Wassergraben, Zugbrücken, Trallala. Die Festung liegt innerhalb eines Belagerungrings von Federvieh. Paarungsgeschrei und Vogelkacke begleiten am Weg rund um die Burg. Der Untergrund, sehr aufgeweicht und rutschig. Rechtzeitig vor dem nächsten Wolkenbruch erreichen wir unser korrekt geparktes Vierrad. Weiter, weiter …! Cardiff, die noch junge Kapitale von Wales (seit 1955), ist eine – «sorry» – außergewöhnlich hässliche Stadt. Eine einzige Shoppingcity als Centrum, internationale Vergnügungs-Ketten, eine einzige Baustelle rundherum und ein Castle. Ein Rundfahrt-Bus spendet kurzzeitig wohltuende Zerstreuung. Aber auch die Docks und die Hafen-City sind an Charmelosigkeit kaum zu unterbieten. Ende gut, alles gut – ein wunderbares Abendmahl versöhnt und der Whiskey im urigen Gay-Pub schmeckt auch nicht schlecht. Die Aussicht auf morgen? Es kann nur besser werden!