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Drinks for free, das Elend Anreisetag und endlich Kirkenes


1. Tag: Montag, 18. Juni

Strecke: Wien – Oslo – Kirkenes (Flug)

Drinks for free, das Elend Anreisetag und endlich Kirkenes

Die Tragödie Anreisetag ist in vollem Gange. Obwohl, begonnen hat alles sehr gediegen. Mein jugendlicher Reisebegleiter «Konsti-Monsti» (eine intimere Vorstellung folgt in den nächsten Tagen) besitzt den richtigen Zugangscode zur «Sky-Lounge» – Whiskey, Sprudel, Trallala! – da war die Welt noch in Ordnung. Die weiteren Stationen: Flugvogel – Oslo – Räder neu einchecken – noch einmal die Sicherheitsprozedur – freche Norweger – Warten – weiter warten – Verzweiflung – Flugvogel und endlich nach weiteren langen zwei Flugstunden zeichnet sich Kirkenes unter uns ab. Inzwischen ist der Tag auch fast schon wieder zu Ende, allerdings bei Festbeleuchtung: In Norwegen geht um diese Jahreszeit die Sonne nicht unter. Also, wir haben 21 Uhr, es ist taghell, einziger Schönheitsfehler, eine dicke Wolkenschicht verdeckt den rot-orangen Scheinwerfer. Schlimmer noch, es regnet! Für uns geht’s jetzt erst richtig los: Räder zusammenfalten, Gas zum Kochen besorgen, Zeltplatz finden, aufbauen, kochen, essen … und Baba!

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Kirkenes hier, Russland da und der große Flugzirkus


7. Tag: Dienstag, 27. Februar

Strecke: Kirkenes – Oslo – Amsterdam – Wien (Flug)

Ein letztes Frühstück an Bord, dann beginnt das Rückreise-Drama, einen ganzen Tag wird es verschlingen. Voraussichtliche Ankunft Wien: 22.40 Uhr. Aber noch sitzen wir vor unseren Spiegeleiern und kämpfen mit unseren Lachsbergen, Kirkenes vor unserem Fenster. Kirkenes ist der „nördlichste“ (schon wieder) Festland-EU-Außenposten, wenige Kilometer in Richtung Osten steppt der russische Bär.
Der Flughaven Kirkenes befindet sich ein Stück weit außerhalb der Stadt und ist sehr süß klein – jetzt beginnt die Rückreise-Tortur. Einzelheiten erspare ich euch, die würden zu weit führen … wir hören uns. Vielen Dank für eure Reisebegleitung!
Alles Liebe
Mario