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Alles inklusive, Handshake, „gute“ Zäune – „schlechte“ Zäune


10. Tag, Sonntag 19. Juni

Strecke: Subotica – Kanjiza – Banatsko Arandelovo – Mokrin – Kikinda (Karte)

Streckenlänge: 99 km Fahrzeit: 5 h 31 min

Dem gestrigen Trauerspiel habe ich noch vor Beendigung der regulären Spielzeit den Rücken gekehrt.
Der heutige Tag startete as usual: Gelbe Sau, viel Landwirtschaft, … Das Nachmittagsprogramm hatte da schon mehr zu bieten. Zuerst, über Kilometer, Platten-Wege (wie Platten-Bauten nur ebenerdig verlegt mit unbehandelter Oberfläche) und ein Hagelgewitter (kirschgroß). Sehr aufregend.
Ungarn liegt zwar schon eine Tagesreise hinter mir, aber da wär noch was. Auch wenn in Ungarn politisch nicht alles im Reinen ist, Benehmen haben sie die Ungarn. In lokalen Erfrischungslokalen werden noch Hände geschüttelt. Nicht nur den unter sich bekannten Menschen – nein – Allen! Die bessere Alternative zum gängigen „Hallo“.
Und noch einmal zum grauslichen Thema Zäune. Den „bösen“ Zaun hatten wir gestern, der Vollständigkeit halber will ich auch von den „guten“ Zäunen sprechen. Denjenigen die den Radler vor übermotivierten Vierbeinern bewahren. Sie sind für Zweibeiner in beide Richtungen durchlässig und haben auch eine gewisse, aus der Zeit gefallene, romantisch sentimentale Note (siehe „Fotos“).