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Fast ein Ruhetag, ein Zelt am Dach und alte Steine


10. Tag: Samstag, 21. September

Strecke: Himarë – Borsh – Ksamil – Butrint – Ksamil

Streckenlänge: 78 km

Die Liebste sagt «Ruhe muss einkehren», also ein Ruhetag. Ein Ortswechsel steht trotzdem auf dem Programm. Stop-And-Go entlang der albanischen Riviera. Frühstückspause, Erfrischungsgetränkepause, … Abseits der Hauptstraße erstreckt sich der Strand von Borsh über ganze sechs Kilometer. Vorwärts immer, rückwärts nimmer! Um nicht den selben Weg zur Hauptstraße retour zu fahren empfiehlt sich eine Abkürzung. Großer Fehler! Eine der schlimmsten Pisten bisher, die Liebste würde mich am liebsten töten!
Es ist alles gut ausgegangen, in Ksamil bringt ein Zeltplatz mit Kunstrasen am Dach die überfällige Versöhnung. Zwei Kilometer von unserem Dachgeschoß entfernt befindet sich die archäologische Ausgrabungsstätte Butrint, schon wieder ein UNESCO-Weltkulturerbe. Gegründet wurde die Stadt im 4. Jahrhundert vor der Geburt des Herrn und noch heute lassen sich viele alte Steine aus griechischen und römischen Epochen bestaunen: die Akropolis (viele Jahre vor dem Herrn), ein römisches Thermalbad (2. Jhd. n. dem Herrn), das antike Theater (3. Jhd. n. d. Herrn), …
Und weiter? Viele Steine, viel Durst! Das Abendmahl bleibt bescheiden, dafür schmeckt der Rakija umso besser!