Donaustimmungen, Wettersturz und Fisch in großen Töpfen


  1. Tag: Samstag, 28. Mai

Strecke: Eșelnița – Moldova Veche (RO) – Bela Crkva (SRB) – Pančevo – Bezdan

Streckenlänge: 428 km

Ab Eșelnița geht es immer den Schdrom entlang, gelassen und isoliert rollt das Automobil stromaufwärts durch das Donautal: Der Nationalpark Eisernes Tor, ein in Stein gemeisselter Königskopf, auf serbischer Seite die Festung Golubac und immer lockt der Fluss, stellenweise felsig eingerahmt schlank, anderenorts weitläufig wie ein See …
Nur das Wetter ist launig und entscheidet sich auf Umschwung, lässt die Temperatur stürzen und schickt Regen. Ab dem rumänisch-serbischen Grenzübertritt ist es vorbei mit der Poesie, ab jetzt zählt nur noch die Kilometerleistung. Quer durchs Land bis in den letzten serbischen Winkel, natürlich auch dieser am Schdrom. Die Čarda Pikec bei Bezdan ist ein Sehnsuchtsort und Start- oder Endpunkt jeder Balkanreise. Direkt am Wasser wird Pörkölt in großen Töpfen serviert, die Spezialität des Hauses, eine Art Fischgulasch mit Filetstücken vom Karpfen, Hecht, Wels oder Zander. Donauschiffe ziehen vorbei und dem letzten Reisetag geht das Licht aus …