Basta Puszta, gemma Serbien und endlich Pljeskavica!
9. Tag: Dienstag, 9. Juni 2026
Strecke: Szolnok – Tiszavárkony – Csongrád – Szeged (HU) – Kanjiža (SRB)
Streckenlänge: 171 km (gesamt 738 km)
Der frühe Vogel fängt den Wurm, um 6 Uhr beginnt ein neuer Reisetag. Wieder rüber über die Eintagsfliegen-Brücke, auf der ansprechenden Ufer-Promenade führt es raus aus der Stadt, rauf auf den Damm. Wieder der selbe Blick … Schluss, Aus, Basta! Runter von Damm, in das nächste Kaff, Rad und Fahrer hauen den Hut drauf und besteigen den Bus. Nach einem Zwischenstopp in Csongrád rollt das Öffi am frühen Nachmittag in Szeged ein. Anfänglich beherrscht die behübschte „Platte“(-nbauten) die Szenerie. Szeget, die drittgrößte Stadt Ungarns liegt im südlichsten Zipfel des Landes, im Dreiländereck mit Serbien und Rumänien. Zwei Plätze dominieren den Stadtkern: Der Széchenyi tér mit seinen Grünflächen und dem neobarocken Rathaus. Momentan sind die Straßen rundherum leider in Arbeit was die Stimmung ein wenig trübt. Unweit breitet sich der Dóm tér aus, der Domplatz mit seiner aufgrund des Jahrhunderthochwassers von 1879 gebauten Votivkirche. Auch dieser Platz ist zur Zeit wegen Veranstaltungsaufbauten abgeriegelt. Kulinarisch ist Szeged berühmt für seinen Paprika und die Pick-Salami. Das Szegediner Gulasch hat hingegen nichts mit Szeged zu tun, der Name geht nich auf die Stadt, sondern auf den ungarischen Schriftsteller und Dichter József Székely zurück. Bald nach Szeged wird zum letzten Mal eine Grenze Gewechselt. Puszta Ade, dobrodosli Serbien! In der Kleinstadt Kanjiža wird das Mobilheim aufgebaut. Der Campingplatz liegt direkt an der Theiß, verfügt über ein Wirtshaus und ist angenehm belebt. Endlich Pljeskavica!