Der Theisz-See im Wandel, harte Arbeit und eine Stadt am Fluss
8. Tag: Montag, 8. Juni 2026
Strecke: Tiszafüred – Abádszalók – Tiszasüly – Szolnok
Streckenlänge: 98 km (gesamt 567 km)
In aller Früh wieder rauf auf den Damm den Tisza-tó entlang. Der Theiß-See gibt immer wieder traumhafte Blicke frei und lenkt ab von der eigentlich todlangweiligen Strecke. An den Ufern wachsen Ferienhäuser, neue Häfen, Party-Zonen, … Bald tobt auch hier der gleiche Zirkus wie am Balaton.
Nach Abádszalók wird die Theiß wieder zum Fluss und der endlose Damm wird unerträglich. Runter auf die gemeine Straße, durch die Dörfer, durch die Puszta. Von oben glüht unerbittlich die gelbe Sau. Ein hartes Stück Motivation und Arbeit.
Mit Szolnok legt sich seit langem wieder einmal eine richtige Stadt an das Ufer des Flusses. Die Freude wehrt nicht lange, die Campingplätze sind alle aufgelassen und auch der Stadt gelingt es nicht zu vereinnahmen. Das Herzstück von Szolnok ist die Tiszavirág híd, die Eintagsfliegen-Brücke. Die Rad- und FußgängerBrücke ist 444 Meter lang und verbindet das Stadtzentrum mit Tiszaliget, der grünen Lunge der Stadt. Auch das Mobilheim wird aus mangelnder Alternativen am anderen Ufer aufgestellt. Zu später Stunde, mit Restlicht, nach einer „anregenden“ Plauderei mit einem Linzer Team für Gleisbaumaschinen …i