Immer den «Schdrom» entlang, Hirter statt Jelen und eine Zusammenfassung


16. Tag: Freitag, 27. September

Strecke: Bezdan (SRB) – Baja (HU) – Wien (A)

Streckenlänge: 453 km

Ein Fischer bricht auf zur Jagd, die Katzen wärmen sich in der Morgensonne, ein letzter Häferl-Kaffee am Bezdaner Ufer mit Blick auf den «Schdrom» und gegenüberliegende kroatische Dorf Batina.
Der Rest ist schnell erzählt: Start, Bezdan, rechtes Donau-Ufer (aus Sicht gegen den Strom). Bei Baja über die Donau drüber und rauf aufs große graue Band. Ziel, Wien Wasserwiese, linkes Donau-Ufer.
Im Schrebergarten warten die Erfischungsgetränke: Zipfer statt Jelen.

Zusammenfassung:
Reisetage: 16
Gefahrene Kilometer: 3761 Kilometer
Länder: Österreich, Ungarn, Serbien, Montenegro, Albanien, Nordmazedonien.
Zeltnächte: 14
Hotelnächte: 1
Getrunkene Biere: Zipfer (A), Jelen, Zaječarsko, Lav (SRB), Tirana, Elbar, Korça (ALB), Skopsko (MKD)

Dauerregen, Ende wie Anfang und ein letztes Stück vom Glück bevor …


15. Tag: Donnerstag, 26. September

Strecke: Bela Crkva – Pančevo – Bezdan

Streckenlänge: 291 km

Der erhoffte Ruhetag am See fällt dem Dauerregen zum Opfer. Statt dessen führen die Straßen wohl oder übel Richtung nach Hause. Die Rapid-Viertelstunde unserer Reise ist längst angebrochen. Um doch noch in die Verlängerung zu kommen wird der Pikec Čarda nahe Bezdan, direkt am «Schdrom», noch einmal ein Besuch abgestattet. Der Startpunkt soll auch Schlusspunkt werden.
Am Weg liegt Pančevo, das Sauwetter tut der an sich schon hässlichen Stadt keinen Gefallen. Weiter durch die Vojvodina, von ganz unten nach ganz links oben. Das Wetter hat sich inzwischen beruhigt, die Sonne feiert ein Comeback. Noch einmal das Paradies genießen bevor der Alltag in unsere Leben zurückkehrt.

Artisten, Tiere, Attraktionen, eine Monsterfahrt und eine Oase in Bela Crkva


14. Tag: Mittwoch, 25. September

Strecke: Skopje (MKD) – Niš (SRB) – Bela Crkva

Streckenlänge: 450 km

Skopje gleicht einem überdimensionierten Märchenpark. Am zentralen Platz schwingt Alexander der Große zu Pferd sein Schwert, unterhalb laufen die Krieger umgeben von Löwen – Artisten, Tiere, Attraktionen! Ein Figurenpark voller Könige, Revolutionäre, Patriarchen, holder Weiber, … Und überall spritzt Wasser, von oben nach unten, von unten nach oben, in allen Stärken, von Kaskaden bis Sprühregen. Steinbrücken, Bazare, Burgen, Boulevards, Triumphbögen, dazwischen verstreut die Ostblock-Architektur-Ruinen.
Erschöpfung setzt ein, die Köpfe sind randvoll mit Erlebnissen, Eindrücken, Bildern. Skopje wird fluchtartig verlassen. Es folgt eine Monsterfahrt. Eine kurze Erfrischungspause an der Nišava in Niš und weiter immer dem Asphaltband quer durch Serbien. Bei Smederevo wird der «Schdrom» überquert und in Bela Crkva nahe der rumänischen Grenze steht das Zelt am Ufer eines kleinen Sees. «Camping Oaza» ist bereits eine fixe Konstante auf jeder Balkanreise. Inzwischen ist die natürliche der künstlichen Beleuchtung gewichen, statt Grillfleisch gibt es Nudeln aus dem Packerl, dazu ein Flascherl albanischen Vranac und danach wird auch das künstliche Licht ausgeknipst.

Kriminelle Piste, Blechlawine und ein Kulturschock am Shkodra See


7. Tag: Mittwoch, 18. September

Strecke: Uvac Canyon – Sjenica (SRB) – Bijelo Polje (MNE) – Lake Shkodra (ALB)

Streckenlänge: 241 km

Zum Frühstücks-Gaskocher-Kaffee das selbe Bild, nur diesmal kommt die Sonne von vorne, über uns kreisen die Weißkopf-Gänsegeier.
Die Rumpelpiste führt zurück nach Sjenica. Die serbische Kleinstadt liegt 1.000 Meter über der Adria, besitzt mehrere Moscheen und die Mehrheit der Einwohner bezeichnet sich als Bosniaken. Der Kaffee verdrängt das Bier als Haupterfrischungsgetränk. Von Sjenica führt eine asphaltierte Berg-Und-Tal-Spur Richtung montenegrinischer Grenze. Einige wenige Ansiedlungen und Aus, irgendwann ist auch der Asphalt weg, übrig bleibt eine Piste. Anfänglich noch akzeptabel, die letzten Kilometer kriminell endet sie vor einem Schranken mit Stopp-Schild, Montenegro in Sichtweite. Nach einer Schreckminute, der Schranken ist unversperrt, steht einem Grenzübertritt nach Montenegro nichts mehr im Wege.

Nachtrag/Beobachtungen zu Serbien:
– Landschaft top, Abfallwirtschaft flop!
– Nicht jeder Wegweiser ist auf die westeuropäische Typografie adaptiert.
– Geraucht wird örtlich unbegrenzt und in allen Lebenslagen.
– Jedem Serben sein Herren-Umhängtascherl.
– Jedes Dorf besitzt einen «Vulcanizer»
– Die Rindsviecher tragen noch stolz ihre Hörner.

Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Ab Montenegro gibt es wieder ausreichend Asphalt. In Bijelo Polje gibt es ein zweites Frühstück. Der angepeilte Campingplatz nahe des Nationalparks Biogradska Gora befindet sich im Umbau. Und unweit später staut sich eine Blechlawine. Augen zu und durch nach Albanien! Podgorica, die unattraktivste Haupstadt Europas wird rechts liegen gelassen und an der Grenze zu Albanien feiert ein längst vergessenes Schauspiel sein Comeback: der Grenzstau!
Irgendwann wird der Campingplatz am Shkodra See dann doch erreicht, eine Kleinstadt mit Wohnmobilen aus allen Nationen. Nach der gestrigen einsamen Nacht ein Kulturschock. Zeltaufbau, Essen, Trinken und schnell einschlafen!

ps: aus Sehnsucht noch einmal der Uvac im Bild, diesmal aus der Frühstücksperspektive.

Eine Mission, wo ein Wille auch ein Weg und der schönste Platz auf Erden


6. Tag: Dienstag, 17. September

Strecke: Zlatibor – Gostilje – Nova Varoš – Uvac Canyon

Streckenlänge: 128 km

Bergauf, bergab führt eine schmale Nebenstraße durch eine sanfte bucklige Welt nach Gostilje. Ein kleines Nest mit großem Wasserfall. Diesmal gibt es Wegweiser zu dem auf terrassenförmig angelegtem, mit Holzbrücken und Steintreppen verbundenen Areal. Bevor der große Besucher_innen-Ansturm beginnt sind wir schon wieder auf der Weiterreise. Eine Hochschaubahn führt durch Kiefernwälder und Weideflächen zurück auf die Hauptroute nach Nova Varoš. Nova Varoš, eine selten unbeschreiblich hässliche Kleinstadt, ist das Tor zum unbeschreiblich beeindruckenden Uvac-Canyon. Eine angekündigte Touristen Info war schon vor zwei Jahren unauffindbar.
Auf der Suche nach der großen Schlange. Der Uvac und die Wege zum Fluss/Stausee sind ein streng gehütetes Geheimnis. Keine Wegweiser, kein Nichts. Der einfachste Weg ist der nach Rastoke, von wo aus kleine Boote auf dem Wasserweg in den Canyon führen. Aber diesmal ist der Landweg die Mission. Wer den richtigen Einstieg nicht findet landet im Nirgendwo. Wer wagt gewinnt! Und wer den Zugang erst einmal gefunden hat, den erwartet mitten in der Einschicht aus heiterem Himmel eine einwandfreie Hinweistafel. Das Knacken der kyrillischen Schriftzeichen ist der zweite Schritt zum Glück. Über eine 15 Kilometer lange Rumpelpiste wird das Ziel erreicht, erhaben trohnt ein Felsvorsprung, unterhalb windet sich durch unzählige Kehren der Uvac Jezero. Ein unvergesslicher Blick! Knapp hinter dem Felsvorsprung gibt es seit einem Jahr einen kleinen Getränke Imbiss der um 18 Uhr sperrt. Ab jetzt gehört der Uvac, der Canyon, die Umgebung, das Tischerl an der Felskante uns ganz alleine. Der schönste Platz auf der Welt!
Genau hier wird jetzt aufgekocht, die Sonne im Rücken, den Uvac im Blick, rundherum nur unberührte Natur. Auf der Speisekarte stehen Nudeln mit Spinat- und Käsesauce beigleitet von einer Flasche Vranac. Nie mehr Wegbewegen von diesem Platzerl!

ps: Das Zelt steht zwischen Wölfen und Bären mitten im Wald.

Baustellen, Almlandschaften und allgegenwärtige statt urspüngliche Kuhinja


5. Tag: Montag, 16. September

Strecke: Ovčar Banja – Zlatibor Umgebung – Zlatibor

Streckenlänge: 122 km

Von Baustelle zu Baustelle rollen wir von Zentral-Serbien über eine imaginäre Grenze nach Süd-West-Serbien. Auch in der Region um Užice sind fast alle Hauptverbindungen «in Arbeit», manche gar geschlossen. Das Erholungsgebiet Zlatibor grenzt im Westen an Bosnien Herzegowina und gilt als Wanderparadies, im Winter als Skisportzentrum. Das Dumme ist nur, die Wanderwege sind nicht ausgeschildert, die allgemeinen Wegweiser dürftig und der kleine Campingplatz in der Einöde unauffindbar. Omnipräsent hingegen sind die Hinweistafeln für die unzähligen Klöster, alle fünf Kilometer ein «Manastir», für glaubensresistente Reisende auf der Suche nach Natur und Wanderwegen ein Stolperstein. Eine weitere Erkenntnis, Fischfang kommt vor Badespaß, der einzigartig gelegene Ribničko jezero bietet eine malerische Kulisse, dafür aber ungeeignete Zugänge. So muss wieder das Automobil herhalten, einsame Straßen durch eine traumhafte Berg-Landschaft. Die höchste Erhebung ist der Berg Tornik mit seinen 1.497 Metern über dem Grund. Aber auch die weniger erhabenen Hügeln haben ihren Reiz, die Umgebung von Zlatibor wirkt wie ein einziges riesiges Alm-Panorama, nur leider ohne bewirtschaftete Alm-Hütten. Ein ganz anderes Bild präsentiert die gleichnamige Ortschaft, ganz Zlatibor gleicht einem großen Vergnügungspark. Rege Bautätigkeit, Hotels, Rummelplätze und zum Verkauf angebotener Ramsch an jeder Ecke, der Tourismus kennt keine Mitte – Alles oder Nix.
Das ursprüngliche Abendmahl im Restoran Ognjište mitten in der Prärie von Rudine muss leider abgesagt werden – «Heute Ruhetag!» – stattdessen gibt es allgegenwärtige «Srpska kuhinja» mit «puno mesa», also viel Fleisch!

ps: Der heutige Zeltplatz ist weit entfernt von jeglicher Yugo-Romantik, dafür aber sehr funktionell.

Ein Buchenberg, viele leere Kilometer und Campen mit Tito-Flair


 

4. Tag: Sonntag, 15. September

Strecke: Valjevo – Aranđelovac – Bukulja – Ovčar Banja

Streckenlänge: 200 km

Ein Holztisch, rundherum Holzbänke, in der Mitte ein Holzschirm, eine Liegewiese, daneben die sprudelnde Gradac. Zeltaufbau bei Scheinwerferlicht. Das an sich traumhafte Nachtquartier hat nur einen gravierenden Haken – Menschen sind Schweine! – das Naherholungsgebiet ist übersät von Müll.
«Der Frühe Vogel fängt den Wurm», bei Tagesanbruch jagen Fliegenfischer nach geschmackigen Forellen, ein kunstvolles Schauspiel. Der Kurort Aranđelovac liegt zu ebener Erde des Bukulja Berges. Durch Buchenwälder (Bukulja steht für kleine Buche) führt ein markierter Wanderweg (Wanderweg für heimische Verhältnisse wäre zu weit gegriffen, einigen wir uns auf Spazierweg) auf die Spitze des Berges. Ein «ostalgischer» Aussichtsturm gewährt tiefe Einblicke rundum ins Land, zu seinem Fuße wird Rakija und Kaffee serviert. Am Weg dorthin drängt sich noch einmal das Thema Abfallwirtschaft auf, leere Farbkübel am Weg sammeln den Unrat und warten total überfüllt auf Entleerung! Pummvoll trotz des wenig frequentierten Weges, die serbischen «Benzinbrüder» nehmen lieber die asphaltierte Spur zum Ziel!
Der anvisierte Fischteich wird auf Grund des fahruntauglichen Pfades verworfen, die Alternative der Garaško jezero bietet keinen befriedigenden Untergrund für unser mobiles Haus, die Liebste ist not amused!!! Bei einem Pivo wird die Karte neu berechnet und es findet sich doch noch ein, für beide Seiten passender Ausweg, die Ovčar-Kablar-Schlucht, wo die Zapadna Morava (westliche Morawa) die Felsen von Ovčar und Kablar durchtrennt. Bergstraße rauf, Bergstraße runter über den Rudnik Pass, durch Čačak durch und endlich bei Sonnenuntergang ist die westliche Morava erreicht. Das ultimative Wohlfühlplatzerl lässt sich auch hier nicht finden. Im letzten Moment taucht ein unangkündigtes Auto-Camp auf, eines aus der goldenen Jugoslawien-Zeit inklusive Tito-Flair und Schranz-Hocke-Schifahrer-Klo. Großartig! Ende gut, Alles gut!

Serbische Toskana, gesunde Anarchie und Wohlfühlmomente an der Gradac


3. Tag: Samstag, 14. September

Strecke: Zasavica – Šabac – Valjevo

Streckenlänge: 120 km

Über Nacht hat sich der Campingplatz gefüllt, ein Wochenende steht an. Wir begleiten die Save noch ein Stück in Richtung Belgrad, bei Šabac wird abgebogen, den Bergen entgegen. Kurz nach Šabac beginnt die serbische Toskana, Hügelwelten soweit das Auge reicht, Obstanbau und natürlich der allgegenwärtige Kukuruz (für unsere Berliner Freund_innen: = Mais). Valjevo liegt am Fuße einer Bergkette, besitzt eine überschaubare Weinstraße und ein «kleines Wunder» (verspricht die Touri-Info), die Gradac Schlucht. Für Valjevo gilt, wie für viele serbische Kleinstädte, schön sind sie nicht, dafür sexy. Abgerockte Architektur, Ost-Charme, unzählige Cafes und ein gesundes Maß an Anarchie.
Die Gradac ist gerade einmal 12 Kilometer lang, schlängelt sich durch eine Schlucht und nicht nur der Fluss auch das gute alte Feuerross bahnt sich auf dieser Strecke seinen Weg von Belgrad nach Bar.
Die gefahrene Kilometerleistung bleibt heute stark unter dem Durchschnitt, dafür werden immer öfter die Beine lang gemacht, bei Erfrischungsgetränken und einem guten Buch. Wildenten und Fische streiten sich um die zugeworfenen Brotreste. Weiters im Angebot Wassermühlen, Badeteiche und wunderbare Fischgerichte. Übrigens, unsere Betten werden heute wieder direkt am Wasser gebaut.

Serbien in Arbeit, unberührte Natur mit vielen Viechern und Save statt Donau


2. Tag: Freitag, 13. September

Strecke: Bezdan – Apatin – Novi Sad – Sremska Mitrovica – Zasavica

Streckenlänge: 230 km

Das flüssige Frühstück, ein Gaskocher-Kaffee wird in voller Montur am Schdrom eingenommen, hohe Baumreihen verstellen die wärmenden Sonnenstrahlen. Das zweite, feste Frühstück, gibt es in Apatin, ebenfalls direkt an der Donau. Eine blecherne Vogel-Skulptur ziert die Strandpromenade, schwerfällig kämpfen sich Lastenschiffe gegen die Strömung. Das für heute angedachte Ziel Valjevo wird wieder nicht erreicht, diesmal liegt es nicht an der verpfuschten Plan(ungs)wirtschaft, diesmal liegt es an den kleinen Landstraßen, allesamt «in Arbeit». Es erweckt den Eindruck, Serbien befindet sich im Umbau. Wenige Kilometer, viel Zeit! Aulandschaften, viele Felder, vorwiegend Mais-Anbau, kleine Ortschaften bis sich irgendwann Novi Sad vor uns aufbaut. Auch die Hauptstadt der Vojvodina hat sich verändert, der Modernität verschrieben, sich der Zeit angepasst. Nur die alten, von der Nato zerbombten Brückenpfeiler erinnern noch an den Nato-Krieg gegen Serbien (1998 – 1999).
Steil geht es durch den Nationalpark Fruška Gora, später führen weitere Baustellen nach Sremska Mitrovica und an die Save. Spätestens jetzt wird klar, Valjevo wird auf morgen verschoben. Im Naturreservat Zasavica wartet ein Campingplatz auf seine einzigen Gäste. Die Zasavica, ein Fluss zwischen Drina und Save umgeben von Sumpfland, Feuchtwiesen, Weiden und Wald. Viele Viecher, schwimmende, fliegende und solche auf vier Beinen freuen sich, diese noch weitgehend unberührte Naturlandschaft ihr Zuhause nennen zu dürfen. Das Abendmahl wird heute nicht an der Donau, sondern an der Save serviert und statt Fischgulasch steht heute Kuttelsuppe am Speiseplan. Laku noć!

Verpfuschte Planwirtschaft, durch Ungarn durch und das Paradies am Schdrom


1. Tag: Donnerstag, 12. September

Strecke: Wien (A) – Budapest (HU) – Bezdan (SRB)

Streckenlänge: 450 km

Eigentlich sollte das Ziel der Reise Georgien heißen, aber eine verpfuschte Planwirtschaft – also die Verweigerung die Reise ordentlich zu planen – rückt Georgien in weite Ferne. Das Fehlen eines internationalen Führerscheins und die nichtangeforderte Versicherungserweiterung für die Länder Türkei und Georgien verschiebt die Zieleingabe in Richtung Albanien. Balkan statt Kaukasus.
Den Kleingarten auf der Wasserwiese und die heutige Endstation, die Pikec Čarda nahe Bezdan, direkt am Schdrom verbindet auf der einen Seite der/die Donaukanal/Donau, auf der anderen ein einziges Asphaltband. Die Autobahn führt von der Stadionbrücke direkt nach Baja im südlichen Ungarn und eine kleine Bundesstraße verbindet Baja direkt mit dem Paradies an der Donau.
Ein Sonnenuntergang, ein Jelen Pivo als Appetitanreger, ein ausgelöstes Fischgulasch im Kessel dazu ein edles Tröpferl in Weiß gehalten – eine Überdosis Glück!

ps: auch die Bettenstation steht direkt am Schdrom!